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STICHWORT MYANMAR
Herr Dr. Bernd Fröhler, Teilnehmer eine Reise nach Myanmar im November 2007 schrieb an uns nach seiner Rückkehr:
" Sehr geehrter Herr Ludwig,
.. Gleichzeitig möchte ich mich bei ihnen dafür bedanken,dass sie uns überredet haben doch nach myanmar zu fliegen. das land ist einfach nur mit unbedingt sehenswert zu beschreiben.die menschen arm,aber superfreundlich.die kultur bombastisch und es bestehen unglaublich schöne pagoden und landschaften. die reise wurde ihrerseits hervoragend organisiert.alle wünsche .... wurden uns von den augen abgelesen.mit thin-thin hatten wir eine unglaublich liebenswerte und aufmerksame,nimmermüde reiseleiterin,die uns jeden, auch noch so ausgefallenen wunsch erfüllte.dazu die täglichen netten überraschungen und aufmerksamkeiten ,die sich ihre dortige reiseangentur hat einfallen lassen.sie haben einen bleibend tollen eindruck bei uns allen hinterlassen. im vorfeld hatten wir ja an eine stornierung gedacht und mit ihren mitarbeitern so manch heftigen disput geführt. nach abschluss der reise meine ich,dass man auch die grösse habe sollte sich für manch böse wort bei ihnen zu entschuldigen.die angst vor den in den zeitungen geäusserten politischen problemen in myanmar sollten als erklärung ihrerseits akzeptiert werden.
in jedem fall kann ich diese reise jedem -und vor allem mit ihrer gesellschaft- vorbehaltslos empfehlen!!! mit meiner meinung bezüglich reise,organisation und vor allem der unglaublich netten und fleissigen reiseführerin kann ich auch im namen der auch super zusammen passenden mitreisenden kollegen und partnern sprechen.die kleine gruppe von nur 10 personen war für uns super!!wir haben uns toll verstanden und viele neue kontakte geknüpft.mit einem weiter so und vielen grüssen,sowie einem dankeschön ihr Dr.Bernd Fröhler
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Herr Pfr. Ixmeier schrieb an uns nach seinder Rückkher aus Israel im März 2008:
"Eindrücke von einer zehntägigen Israelreise
Es soll alles andere als arrogant klingen, wenn ich behaupte: unsere Reise Anfang April war etwas Besonderes. Das fängt schon mit ihrem Zustandekommen an. Wir waren nur acht Teilnehmer. Dass wir überhaupt fahren konnten, verdanken wir unserem Reiseveranstalter KL Reisen, der uns wegen der geringen Teilnehmerzahl nicht einmal mehr Geld abgenommen hat. Der besondere Charakter unserer Reise drückt sich auch im Reiseziel aus. Wohin sind wir eigentlich geflogen und wo waren wir über eine Woche mit einem kleinen Bus, einem gut deutsch sprechenden Moslem als Reiseleiter und seinem Glaubensbruder als Fahrer unterwegs? Die Bezeichnung „Israel“ mag politisch herhalten – inhaltlich müssen wir aber zwischen israelischen und palästinensischen Bewohnern in diesem Land unterscheiden.
Unsere Reise war etwas Besonderes – auch deshalb, weil sie uns nach einer Fahrt von Tel Aviv an der Mittelmeerküste entlang über Caesarea am Meer, Haifa und Akko an den See Genezareth geführt hat. Dort in Galiläa und später in Judäa ist Jesus von Nazareth über die Erde gegangen. Passender als die Inschrift an der Verkündigungskirche in Nazareth mit dem Zitat aus dem Johannesevangelium kann es kaum ausgedrückt werden: „Gott wurde Mensch und lebte unter uns.“
Nun muss man nicht in Palästina gewesen sein, um an Jesus Christus glauben zu können. Unser Glaube ist das Vertrauen zu dem nach seinem Tod auferstandenen und seitdem lebendigen Herrn. Dieses Vertrauen ist ortsunab-hängig. Trotzdem erinnert uns das Pilgern in diesem Land daran, dass der christliche Glaube nicht einer abstrakten Idee oder sittlichen Idealen gilt, son-dern dem göttlichen Du in Menschengestalt, das in diesem Land geschichtlich greifbar war.
An vielen Orten haben wir uns gegenseitig durch das Vorlesen von Abschnitten aus dem Neuen Testament an diesen Sachverhalt erinnern lassen: bei der Fahrt über den See Genezareth – auf dem Berg der Seligpreisungen und in der Kirche der Brotvermehrung, vor einem Gedenkbaum an den Zöllner Zachäus in Jericho, in den Kirchen von Kana und in Nazareth und in Kaper-naum, wo Petrus zu Hause war, im Garten Gethsemane und an den Jordan-quellen bei Caesarea Philippi/Banyas
Wir sind den Leidensweg Jesu (via dolorosa) von Gethsemane am Ölberg bis zur Grabeskirche gegangen und haben immer wieder an leidensgeschichte-trächtigen Stationen Halt gemacht. Wir haben die Grabeskirche besucht, in der 6 Konfessionen ihre Altäre haben – und danach die evang.- luth. Erlöserkirche, die Kaiser Wilhelm II gestiftet hat. Wir waren auch in der Geburtskirche in Bethle-hem, die immerhin auch 3 Konfessionen beherbergt. Beide großen Kirchen können beim Besucher einerseits Stirnrunzeln verursachen, andererseits sind diese ökumenischen „Mehrfamilienkirchen“ Ausdruck dafür, wie viel jeder dieser Konfessionen die irdische Bodenhaftung Jesu bedeutet. Im übrigen, die Ökumenische Bewegung gibt’s erst seit den letzten beiden Jahrhunderten und zu lernen haben wir alle immer noch genug, hier bei uns und überall auf der Welt!
Natürlich waren wir auch im Toten Meer beim Baden und nebendran an den Felsenhöhlen von Qumran sowie auf der Herodesfestung Masada, - und vorher schon von See Genezareth aus in Obergaliläa auf den Golanhöhen mit Blick nach Quneitra in Syrien und auf den Berg Hermon am Dreiländereck - und an der Grenze zum Libanon bei Kiryat Shmonah. Auf dem Rückweg von dort haben wir auch in der bekannten Synagogenstadt Safed Station gemacht. (Sie gehört neben Jerusalem, Hebron und Tiberias zu den 4 heiligen Orten des Judentums) Am See Genezareth haben wir 3 Tage in einem Kibbuz in Ein Gev übernachtet und auch etwas von der Geschichte dieser Einrichtungen aus der Gründerzeit des Staates Israel mitbekommen. Von dort sind wir auch mit dem Boot über den See Genezareth nach Tiberias gefahren.
In Jerusalem waren wir auch an der jüdischen Klagemauer und auf dem Tempelberg mit dem Felsendom und der El- Aksa-Moschee, auf der Zitadelle König Davids, an der Knesseth mit der großen Menorah, und auch an dem Schrein des Buches. Unsere Reise war noch aus einem ganz anderen Grund etwas Besonderes. Jemand von unseren Gesprächspartnern hat sie als „gerechte Reise“ bezeichnet, weil wir auch unter Palästinensern Station gemacht haben und auch sie – nicht bloß die Israelis - haben etwas verdienen lassen: in Beit Jala, einer auch heute noch überwiegend christlichen Stadt, kurz vor Bethlehem, (Orthodoxe, Katho-liken, Protestanten) haben wir in der Abrahams Herberge der evang.-luth. Kirchengemeinde zweimal übernachtet, am sonntäglichen Abendmahlsgottes-dienst teilgenommen und ihn mitgestaltet und uns im Gespräch mit der deutsch sprechenden Frau des Pfarrers über die diakonische Arbeit dieser Herberge, auch für Moslems, informieren lassen. Eine andere Palästinenserin, in Deutschland aufgewachsen, orthodoxe Christin, die in Günzburg schon einen Vortrag gehalten hat, empfing uns in ihrer Wohnung, bewirtete uns und gab uns einen Einblick in die Lage ihrer Landsleute, auch der Christen unter ihnen. Es war bedrückend, als wir beim Hin- und Herfahren von Jerusalem nach Beit Jala mehrmals am Checkpoint auch die israelische Mauer zu Gesicht bekamen.
Neben dem Lebensrecht der Palästinenser war uns das Existenzrecht Israels ein Anliegen. Schon in der Vorbereitung unserer Reise hatte ich meinen Mitreisenden einen kurzen Gang durch die Geschichte Israels von „ Abraham bis Ariel Sharon“ zusammengestellt. Am vorletzten Tag stellten wir uns in Jerusalem den Ereignissen des jüdischen Volkes, die mit der deutschen Geschichte vor 70 Jahren zu tun hatten. Wir besuchten Yad Vashem, die Holo-caustgedenkstätte zu dem, was in den Konzentrationslagern der Nazionalsozia-listen an Juden verbrochen wurde.
Gleich anschließend empfing uns in der Nähe von Jerusalem eine Rabbi-nerin. Sie ist die erste Frau in Israel, die zu diesem Amt ordiniert wurde. Ihre Gemeinde gehört dem liberaleren Judentum an, in Abgrenzung zur orthodoxen Richtung. Bei ihr sitzen Männer und Frauen in der Synagoge zusammen in den Sitzreihen, nicht mehr unten und oben, bei ihr gibt es auch für neugeborene Mädchen eine Segenshandlung, nicht nur für Buben. Sie lässt nicht nur
dreizehnjährige Burschen, sondern auch gleichaltrige Mädchen aus der Torah, den 5 Büchern Mose, im Gottesdienst vorlesen. Ungeniert durften wir auch einen Blick in den Synagogenschrein werfen, in dem die heiligen Bücher und andere wichtige Gegenstände aufbewahrt werden. Eine Schriftrolle der Torah hat die Rabbinerin extra für uns am Lesepult aufgerollt.
Die Frau spricht deutsch. Als ich ihr bei meinen einleitenden Worten mitteilte, dass wir gerade von Yad Vashem kommen und aus Günzburg, einem für Juden nicht unbekannten Ort, angereist sind, änderte sie spontan, wie sie uns erklärte, ihr Informationsprogramm und gab auch uns etwas von der Geschichte ihrer Familie preis, die in der Tschechoslowakei selber vom Holocaust betroffen war. Obwohl sie uns schon anfangs erklärt hatte, dass sie sich jeglicher Stellung-nahme zum tagespolitischen Geschehen enthalten werde, blieb uns dennoch, oder gerade deshalb, ein Gedankengang von ihr im Gedächtnis haften: Israel heute droht nicht nur von den Syrern und Iranern von außen Gefahr, sondern auch von seinen 20 % Orthodoxen im eigenen Volk.
Eine unserer Teilnehmerinnen hatte einen Prospekt von der neuen Synagoge in München dabei. Wir wollten ihn der Rabbinerin symbolisch als Gastgeschenk da lassen. Sie nahm ihn gerne an.
Am Tag darauf sind wir von Tel Aviv wieder nach Deutschland zurückgeflogen, im Gepäck eine Vielzahl von Fotos, und im Herzen Eindrücke, die uns nicht so leicht wieder loslassen werden.
Kurt Ixmeier
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Mit der IPA Lindau in Südafrika
34 Reiselustige trafen sich am Pfingstsamstag 2008 am Frankfurter Flughafen, um das Abenteuer SÜDAFRIKA, beginnend in Kapstadt, zu erleben.

Kapstadt empfing uns mit Nebel und Wind während der ersten orientierenden Stadtrundfahrt. Wir besuchten eine Polizeistation in Hout Bay, einem Vorort von Kapstadt am Rande der Town-Ships, wo wir viel über die dortige Arbeit der Polizei erfuhren. Eine Fahrt zur Kapspitze, in die Weinregion um Stellenbosch, zum Tafelberg bei schönstem Wetter und Besuch in den Townships, einem Kindergarten und an der Waterfront rundeten das 4-tägige Programm ab. Per Flugzeug ging es nach Durban, wo wir nebst einer Stadtrundfahrt den indischen Markt besuchten und dann den Rest des Tages in einem 5-Sterne Hotel in Ballito bzw. am Meer verbrachten. Kwa Zulu Natal war unser nächstes Ziel und dort die romantische Simunye-Lodge, die nur per Pferd, per Ochsenwagen, Jeeps oder zu Fuß erreichbar ist. Tanzvorführungen der Zulus bereicherten diesen und den nächsten Tag. In der Nähe von Melmoth besuchten wir die Schule unseres schwarzen Reiseleiters Mandla. Die Kinder überraschten uns mit Gesang, Tänzen und Fußballspiel. Mittags kochte für uns Mandla’s Mama. Dieses Dorf ist nur zu Fuß zu erreichen, Wasser gibt es nur an einer Stelle im Dorf und die Stromleitung gibt es erst seit einem Jahr. Wir wurden sehr herzlich von der Familie aufgenommen. Nächstes Ziel war St. Lucia, am gleichnamigen Fluß gelegen. Dort unternahmen wir am nächsten Vormittag eine Bootsfahrt, wo wir Flusspferde, Krokodile und Wasservögel aus nächster Nähe erleben konnten. Am Nachmittag erreichten wir den Hluhluwe Umfolozi Park, wo wir mit Jeeps eine 3 stünd. Safari unternahmen und bereits 3 der Big-5 auf die Fotolinse bannen konnten. Wir standen inmitten riesiger Elefantenherden, Giraffen, Zebras und Nashörner erlebten wir hautnah. In Swaziland besuchten wir einen der bunten Märkte und eine Kerzenfabrik, ehe wir das Kulturzentrum Matsamo an der Grenze zu Südafrika erreichten. Bis zur Mittagspause erlebten wir viel Kultur der Swazis mit ihren traditionellen Tänzen und Gesängen. Bereits am Nachmittag fuhren wir ein in den Krüger-Nationalpark, wo wir dann 2 Tage u. Nächte inmitten der vielfältigen Tierwelt verbrachten. Wir hatten das große Glück, alle der Big-5 zu erleben, zweimal sahen wir einen Leoparden und sogar einer der seltenen Geparde kreuzte unseren Weg. Riesige Büffelherden zogen über die Straße, wir konnten uns kaum satt sehen und hatten während unseres Aufenthaltes nur noch Sonnenschein. Dementsprechend waren auch die berühmten Sonnenuntergänge. Als nächstes stand die Panoramaroute auf unserem Programm. Wir besuchten den 800 m tiefen Blyde River Canyon, die Three Rondalves und die Bourke’s Luck Potholes, die Lisbon Wasserfälle und gegen Abend God’s Window, das Fenster Gottes mit herrlichem Fernblick. In einem schönen Hotel, mitten zwischen riesigen Bananenplantagen wurde übernachtet, bevor es über den Long Tom Pass (2200m) Richtung Pretoria ging. Dort besuchten wir das Vortrekkermonument und nach der Stadtrundfahrt das Parlamentsgebäude. Unsere letzte Nacht verbrachten wir am Rande von Johannesburg auf einer Ranch mit eigenem Wildtierbestand. Zwischen unseren Rundhäusern spazierten am frühen Morgen schon die Giraffen vorbei. Mittags war noch ein Besuch in Soweto vorgesehen. Zuvor wurde wegen der herrschenden Unruhen nachgefragt, ob es überhaupt möglich ist, die Stadt zu besuchen. Sehr beeindruckt waren wir vom Museum von Hector Peterson, einer von über 500 Schülern, die bei den Unruhen am 16.6.1979 ums Leben kamen. Wir aßen in einem Township-Restaurant noch zu Mittag, bevor wir unser Programm mit einer Stadtrundfahrt durch Johannesburg beendeten und uns zum Flughafen begaben und über London Richtung Deutschland flogen. Die Fa. KL-Reisen hatte uns ein wunderbares Programm zusammengestellt und uns mit Traugott Fobbe und Mandla ein Reiseleiterteam zur Seite gestellt, das wir nur weiterempfehlen können.
Josefine Lambert Verbindungsstellenleiterin IPA Lindau
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